{"id":17433,"date":"2020-03-10T22:51:00","date_gmt":"2020-03-10T22:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lifescienceart.com\/?p=17433"},"modified":"2020-03-10T22:51:00","modified_gmt":"2020-03-10T22:51:00","slug":"the-curse-of-the-labrador-duck-an-ornithologists-obsessive-quest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lifescienceart.com\/de\/science\/ornithology\/the-curse-of-the-labrador-duck-an-ornithologists-obsessive-quest\/","title":{"rendered":"Die r\u00e4tselhafte Labrador-Ente: Eine obsessive Suche am Rande des Aussterbens"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Die r\u00e4tselhafte Labrador-Ente: Die obsessive Suche eines Ornithologen<\/h2>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die ausgestorbene Labrador-Ente<\/h2>\n\n<p>Die Labrador-Ente (Camptorhynchus labradorius) ist eine ausgestorbene Art, die den Ornithologen Glen Chilton faszinierte. Trotz ihres unscheinbaren Aussehens begab sich Chilton auf eine &#8220;obsessive Suche&#8221;, um jedes noch existierende Exemplar dieses schwer fassbaren Vogels zu besuchen, wie er in seinem Buch &#8220;The Curse of the Labrador Duck: My Obsessive Quest to the Edge of Extinction&#8221; schildert.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gem\u00e4lde einer Labrador-Ente von John J. Audubon<\/h2>\n\n<p>Audubons Gem\u00e4lde der Labrador-Ente, damals bekannt als Pied Duck, zeigt ein Weibchen und ein M\u00e4nnchen auf einem H\u00fcgel mit Blick auf den Ozean. Die eigent\u00fcmliche Haltung des M\u00e4nnchens hat ihm negative Kritiken eingebracht, w\u00e4hrend das Weibchen in der N\u00e4he steht und scheinbar am\u00fcsiert ist.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Exemplare der Labrador-Ente: Eine Weltreise<\/h2>\n\n<p>Es sind nur 55 Exemplare der Labrador-Ente bekannt, die \u00fcber Nordamerika und Europa verstreut sind. Chilton reiste ausgiebig mit verschiedenen Verkehrsmitteln, um jedes einzelne zu sehen und zu vermessen. Seine Reise f\u00fchrte ihn in gro\u00dfe und kleine Museen, darunter das Smithsonian&#8217;s Museum of Natural History, das vier Exemplare beherbergt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4paration und Museumsbewertungen<\/h2>\n\n<p>Chiltons Beschreibungen der Exemplare geben Einblicke in Pr\u00e4parationstechniken. Er bietet auch am\u00fcsante Bewertungen der Museen und Kuratoren, denen er begegnete. Das Smithsonian&#8217;s Museum of Natural History erh\u00e4lt seine Zustimmung, trotz seiner leicht abgenutzten Entenexemplare.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Enten hinaus: Chiltons Reisen<\/h2>\n\n<p>Chiltons Suche ging \u00fcber die Suche nach Entenexemplaren hinaus. Er besuchte verschiedene Orte, darunter das franz\u00f6sische Dorf La Ch\u00e2tre, den Geburtsort der Schriftstellerin George Sand. Sein Reisebericht enth\u00e4lt Geschichten \u00fcber FKK-Baden, Beinahe-Verhaftungen und viel Bier.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Suche nach Ente Nr. 55: Eine sechsj\u00e4hrige Odyssee<\/h2>\n\n<p>Die Suche nach dem schwer fassbaren 55. Exemplar der Labrador-Ente wurde fast phantastisch. Sie erstreckte sich \u00fcber sechs Jahre und umfasste die Unterst\u00fctzung von Scheich Saud von Katar. Chilton bleibt dabei, dass er alle existierenden Exemplare identifiziert hat, und hat eine Belohnung von 10.000 Dollar f\u00fcr neue Entdeckungen ausgesetzt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hinweise auf fehlende Exemplare<\/h2>\n\n<p>Interessante Hinweise deuten darauf hin, dass weitere Exemplare der Labrador-Ente existieren k\u00f6nnten. Eines wurde Berichten zufolge vor Jahrzehnten aus dem American Museum of Natural History gestohlen. Ein anderes k\u00f6nnte sich bis 1935 im Brooklyn Museum befunden haben. Chilton wartet gespannt auf Informationen \u00fcber ihren Verbleib.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Fluch der Labrador-Ente<\/h2>\n\n<p>Chiltons Buch ist mehr als nur eine Suche nach ausgestorbenen V\u00f6geln. Es ist eine Mischung aus Wissenschaft, Reisebericht und pers\u00f6nlichen Anekdoten, die einen Einblick in die Welt der Ornithologie und die r\u00e4tselhafte Natur des Aussterbens bietet. Trotz des fehlenden \u00e4sthetischen Reizes der Ente wird Chiltons Leidenschaft f\u00fcr sein Thema deutlich und macht dieses Buch zu einer fesselnden Lekt\u00fcre f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr Naturgeschichte, Erkundung und die Geheimnisse der Vergangenheit interessieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die r\u00e4tselhafte Labrador-Ente: Die obsessive Suche eines Ornithologen Die ausgestorbene Labrador-Ente Die Labrador-Ente (Camptorhynchus labradorius) ist eine ausgestorbene Art, die den Ornithologen Glen Chilton faszinierte. 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