5 Design-Trends, die du beim Verkauf deines Hauses unbedingt vermeiden solltest – laut Immobilienexperten
Neutrale Farben: Eine zeitlose Wahl
Beim Innendesign sind neutrale Farben immer eine sichere Bank. Sie sprechen eine breite Käuferschaft an und schaffen eine einladende Atmosphäre. Der „Alles-in-Weiß“-Trend ist jedoch mittlerweile übertrieben. Streiche nicht jede Oberfläche weiß, sondern greife zu warmen Neutraltönen wie natürlichen Holztönen, Beige, Taupé und Grau. Diese Farben vermitteln ein gemütliches, einladendes Gefühl, ohne aufdringlich zu wirken.
Offene Regale: Form vor Funktion
Offene Regale sind seit Jahren ein beliebter Küchen-Trend, verlieren aber zunehmend an Reiz. Sie können zwar optisch ansprechend wirken, sind jedoch wenig praktisch. Offene Regale begrenzen den Stauraum und erfordern ständige Pflege, um sauber und ordentlich zu bleiben. Wenn du über offene Regale nachdenkst, nutze sie sparsam. Ersetze nur ein oder zwei Oberschränke durch offene Regale – besonders, wenn deine Küche klein ist.
Opulente Fliesen: Eine kostspielige Investition
Fliesen mit kräftigen Farben oder filigranen Mustern verleihen deinem Zuhause zwar Persönlichkeit, doch solltest du vorher den Wiederverkaufswert bedenken. Fliesen zu ersetzen ist ein zeit- und kostenaufwändiger Prozess, der potenzielle Käufer abschrecken kann. Greife stattdessen zu zeitlosen Materialien mit neutralen Mustern. Persönlichkeit lässt sich über andere Elemente wie Griffe, Leuchten oder Tapete einbringen – diese lassen sich leichter und günstiger austauschen.
Küchenarbeitsplatten im Eye-Catcher-Look: Nur schwer wieder zu tauschen
Wie bei Fliesen können auffällige Arbeitsplatten eine teure Investition darstellen, die nicht jedem Käufer gefällt. In Wohnmagazinen sehen sie spektakulär aus, im Alltag aber schnell überfordernd. Überlege, ob du stattdessen mit Deko oder Farbe Akzente setzt. Eine Wandfarbe lässt sich vor dem Verkauf leichter ändern als die komplette Arbeitsplatte.
Spezial-Einbaumöbel: Möglicher Wertminderer
Einbauschränke und -regale können den Wert deines Hauses erhöhen, sollten aber mit Blick auf Vielseitigkeit geplant werden. Zu große, dominante Einbauten können künftige Käufer verschrecken. Bedenke die langfristige Nutzbarkeit und ob sich das Möbel flexibel einsetzen lässt. Bist du dir unsicher, greife zu modularen oder freistehenden Lösungen, die du bei Bedarf einfach entfernen oder umstellen kannst.
Weitere Tipps gegen Design-Fehler
- Bleibe neutral: Halte dich an eine neutrale Farbpalette, um eine breite Käuferschaft anzusprechen.
- Funktionalität vorziehen: Wähle Elemente, die stilvoll und gleichzeitig praktisch sind.
- Denke an den Wiederverkauf: Verzichte auf teure Änderungen, die Käufer abschrecken könnten.
- Nutze temporäre Lösungen: Möchtest du dein Zuhause ohne bleibende Eingriffe aufwerten? Auf modulare Möbel oder abziehbare Tapeten zurückzugreifen.
- Lass dich von einem Makler beraten: Ein Immobilienexperte kennt aktuelle Trends und weiß, worauf Käufer heute Wert legen.
