Home WissenschaftMeeresbiologie RangerBot: The Autonomous Underwater Vehicle Hunting Crown-of-Thorns Starfish on the Great Barrier Reef

RangerBot: The Autonomous Underwater Vehicle Hunting Crown-of-Thorns Starfish on the Great Barrier Reef

by Jasmine

Seestern-mörderische Roboter werden am Großen Barriere-Riff eingesetzt

Das Dornenkronen-Seestern-Problem

Das Große Barriere-Riff, Australiens ikonisches Naturwunder, wird von einer unerwarteten Quelle bedroht: dem Dornenkronen-Seestern (COTS). Diese giftigen Seesterne ernähren sich von Korallen, und ihre Population ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen, was zu verbreiteten Schäden am Riff führt.

Der RangerBot kommt zum Einsatz

Um dieser Bedrohung zu begegnen, haben Wissenschaftler eine neue Waffe entwickelt: den RangerBot, ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV), das darauf ausgelegt ist, COTS mit einer tödlichen Injektion zu jagen und zu töten. Der RangerBot ist das Ergebnis von über zehn Jahren Forschung und Entwicklung an der Queensland University of Technology (QUT).

So funktioniert der RangerBot

Der RangerBot nutzt fortschrittliche Robotik, künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen, um COTS zu identifizieren und anzusteuern. Sobald ein Seestern erkannt wird, injiziert der RangerBot ihm eine tödliche Dosis Gallensalze, die Gewebeschäden verursacht und eine starke Immunreaktion auslöst, die das Tier innerhalb von 20 Stunden tötet.

Vorteile des RangerBots

Der RangerBot bietet gegenüber herkömmlichen Methoden zur COTS-Bekämpfung mehrere Vorteile:

  • Autonomie: Der RangerBot kann eigenständig arbeiten und entlastet so menschliche Ressourcen.
  • Präzision: Das KI-gestützte Kamerasystem erkennt COTS mit einer Genauigkeit von 99,4 %.
  • Effizienz: Der RangerBot kann mehrere Seesterne in einem einzigen Tauchgang injizieren und ist somit eine hocheffiziente Methode zur COTS-Kontrolle.
  • Datenerfassung: Der RangerBot sammelt wertvolle Daten zur Wasserqualität, zur Gesundheit der Korallen und zu Seestern-Populationen, die Managemententscheidungen unterstützen.

Einsatz und potenzielle Auswirkungen

Der RangerBot wird derzeit am Großen Barriere-Riff eingesetzt und soll dort eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von COTS-Ausbrüchen spielen. Forscher gehen davon aus, dass der RangerBot helfen kann, den Korallenrückgang am Riff umzukehren, indem er die Zahl der COTS reduziert und künftige Populations-Explosionen verhindert.

Zusammenarbeit und zukünftige Entwicklungen

Der RangerBot ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen QUT, der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) und Google. Die Forscher arbeiten weiter an der Weiterentwicklung und Verbesserung des RangerBots, um ihn noch wirkungsvoller und vielseitiger zu machen.

Umweltbelange

Obwohl der RangerBot speziell auf COTS abzielt, sind sich die Forscher der möglichen unbeabsichtigten Umweltauswirkungen bewusst. Sie überwachen den Einsatz und die Datenerfassung des Roboters sorgfältig, um sicherzustellen, dass keine anderen Meereslebewesen geschädigt oder das Riff-Ökosystem gestört werden.

Fazit

Der RangerBot ist eine bahnbrechende Innovation im Meeresschutz. Dieses autonome Unterwasserfahrzeug hat das Potenzial, die COTS-Bekämpfung am Großen Barriere-Riff zu revolutionieren und dieses kostbare Ökosystem für künftige Generationen zu schützen.

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